Online bin ich DorfstattStadt, bürgerlich Tim oder einfach nur ein Dorfkind.

Webdesigner. Podcaster. Blogger. Gründer. Dorfkind.

Einmal Dorfkind. Immer Dorfkind.

Über 25 Jahre Leben auf dem Land

Aufgewachsen bin ich in Mittelrode, einem Ort mit 300 Einwohnern. Mein Elternhaus gehört schon in der dritten Generation meiner Familie. Das wird gerne auf dem Land leben liegt schon uns seit Jahrzehnten in den Genen. Nun lebe ich seit über 25 Jahren auf dem Land, aber nicht mehr in Mittelrode.

Ich wage zu behaupten, dass ich genau weiß die Leute im Dorf ticken, kenne die Probleme und weiß was das Leben dort besonders macht. Nun blogge ich seit über vier Jahren über die Liebe zum Landleben und seit meinem Auszug auch über die Bedeutung von Heimat. Meine Aufgabe mit dem Projekt DorfstattStadt sehe ich darin den eingestaubten Bereich aus einer jungen und modernen Sichtweise zu betrachten. Ich stehe nicht nur an der Seitenlinie zum zuschauen, sondern will aktiv anpacken.

Digitalisierung, Heimatförderung, Ländliche Entwicklung

Geburt von DorfstattStadt

Aus dem Scheitern heraus wurde ein Herzensprojekt

Nach meiner Ausbildung im Januar 2014 wusste ich nicht wie es weitergehen soll. Das ganze Leben zuvor gab es Ziele, die von anderen für mich gesteckt worden sind. In der Schule wollte ich einen guten Abschluss machen. Nach der Ausbildung hoffte ich in dem Unternehmen übernommen zu werden. Alles klappte genau so wie ich es mir gewünscht hatte. Trotzdem war ich unglücklich.

Nach der Ausbildung bestand der Alltag nur noch aus arbeiten und ich war ungewollt in einen neuen Lebensabschnitt gekommen. In diesem musste ich anfangen mir meine eigenen Ziele festzusetzen. Das konnte ich leider schlecht. Beruflich wollte ich mich daher umorientieren und nach Hamburg gehen. Der Arbeitsvertrag war abgeschickt. Ein möbliertes Zimmer bei einer älteren Frau gemietet.

Aus StadtstattDorf wurde nichts

Ursprünglich hatte ich die Idee, als Dorfkind in einem Blog zu berichten, wie ich die Dinge in der großen Stadt sehe. Ich schrieb ein paar Artikel über meine Vorbereitungen und Ängste. Doch bevor ich überhaupt dort war, wusste ich schon in Mittelrode, dass ich eine falsche Entscheidung getroffen habe.

Als ich oben war dauerte es keine drei Tage, da saß ich wieder im Zug zurück. Ich war nur in Hamburg um alles weitere zu klären. Raus aus dem Zimmer. Aufhebungsvertrag. Ich bleibe doch lieber in Mittelrode. Den Ort, wo ich alles kenne und aufgewachsen bin. Ist doch sehr emotional und das ist mir wichtiger als die Karriere.

Aus diesem Grund drehte ich den Namen meines Blogs um – DorfstattStadt. Seit Januar 2015 erzähle ich den Leuten in Form von unterschiedlichen Medien weshalb das Leben auf dem Land schön ist und weshalb ich nicht in die Stadt gegangen bin.

Es sind die Geschichten über Generationen hinweg. Wenn ich auf den Dachboden gehe um die alten Dinge zu entdecken, fällt mir dazu immer etwas ein. Spätestens bei den alten Bildern, wenn ich meinen Vater sehe, der dort schon aufgewachsen ist, weiß ich was mir das Leben auf dem Land bedeutet.

Ich ziehe niemals weg. Dachte ich.

Umzug in ein anderes Dorf

Eines habe ich ganz besonders im Leben gelernt und das ist niemals „nie“ zu sagen. So kam es gegen Ende 2016, dass Jana der Facebookseite eine Nachricht zugeschickt hatte. Dort beschrieb sie ihre aktuelle Lage und sagte ausdrücklich, dass sie die Seite ganz toll findet. Wir kamen ins Gespräch. Ich fand mich in ihrer Situation wieder. Mir ging es damals nach der Ausbildung ganz genau.

Das passte einfach, merkte ich ziemlich schnell. Man sollte sich persönlich treffen, doch zwischen uns lagen etwa 180 Kilometer. Da fährst du nicht mal eben rüber. So sagte ihr, dass es schade sei so weit voneinander entfernt zu wohnen. Daraufhin kam nur die Antwort, man könne alles schaffen, was man will. Eine Woche später saß ich im Zug zu ihr und wenn ich dir nun sage, dass ich seit Oktober 2017 mit in ihrem Ort wohne, weißt du wie der weitere Weg verlaufen ist.

Landleben geht auch online

Immer da, wo die Leute sind.

Podcast

Landleben zum Hören

Zusammen mit Max, einem guten Freund, sprechen wir über Themen die uns in den letzten zwei Wochen beschäftigt haben.

Sprüche

Typisch Dorfkind

Das Leben als Dorfkind in kurzen Sprüchen zusammengefasst. Jedes Dorfkind hat diese Sachen schon einmal erlebt.

Alltag

Hinter den Kulissen

Für den Blog steht viel Arbeit und Vorbereitungen an. Dies zeige ich unter anderem bei Instagram und gebe private Einblicke.

Foomi.de

Online-Plattform

Alte Familienrezepte und -geschichten von Omi dort online verfügbar. Jeder kennt das. Das beste Essen gibt es bei Omi.

Immer sozial unterwegs