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Wildunfall: Was ist zu tun?

Die Angst ist groß, dass plötzlich aus dem Wald ein Reh auf die Straße springt und du nicht rechtzeitig bremsen kannst. Du kennst das, wenn du auf der Landstraße unterwegs bist. Doch mit diesem kurzen Leitfaden, zeige ich dir was du machen solltest und wie du dich bei einem Wildunfall zu verhalten hast.

Besonderes in den frühen Morgenstunden, wenn du zur Arbeit fährst und abends solltest du besonders vorsichtig sein. Sobald du am Straßenrand ein Tier siehst, sofort abbremsen und defensiv fahren. Meistens folgen dem Tier noch weitere.

Es ist wichtig, das Licht abzublenden und gegebenenfalls zu hupen um die Tiere zu verscheuchen und die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen einem Wildunfall zu entgehen.

Kritische Monate mit Wildwechsel

In manchen Monaten ist besondere Vorsicht geboten und so solltest du dich bremsbereit halten, aber auch den Fuß vom Gas nehmen.

  • Ende März, Beginn der Sommerzeit
  • Mitte Juli bis Mitte August, Rehwildbrunft
  • Mitte Oktober bis Mitte November, Damwildbrunft
  • Ende Oktober, Ende der Sommerzeit

Was habe ich nach dem Unfall zu tun?

Sollte sich ein Zusammenstoß mit dem Tier nicht vermeiden, weiche keinesfalls dem Tier aus, sondern halte das Lenkrad ganz fest. Direkt nach dem Unfall solltest du folgende Dinge tun:

  1. Warnblinklicht einschalten
  2. Unfallstelle absichern
  3. Bei verletzten Personen den Notruf (112) absetzen
  4. Polizei und / oder Jagdpächter anrufen
  5. Fotos zur Dokumentation machen
  6. Bescheinigung über Wildunfall vom Jagdpächter oder der Polizei ausstellen lassen
  7. Versicherung benachrichtigen

Du darfst das Tier nicht anfassen oder zur Seite räumen, wenn es noch auf der Straße liegt. Es könnte übertragbare Krankheiten haben. Es ist Aufgabe des Jagdpächters sich um das Tier zu kümmern.

Außerdem darfst du das Haarwild nicht mitnehmen, da es Wilderei ist und du dich strafbar machst.

Versicherung

Du musst nach dem Unfall die Versicherung benachrichtigen. Dafür sind die Fotos von der Unfallstelle, dem Unfallschaden und die Wildunfall-Bescheinigung wichtig. Nur die Teil- oder Vollkaskoversicherung zahlt den Schaden. Die Haftpflicht übernimmt dies nicht.

In den meisten Basisversicherung ist der Schaden durch Haarwild abgesichert. Unter Haarwild versteht man zum Beispiel Rehe, Hirsche, Wildschweine, Füchse und Hasen. Unfälle durch Kleintiere wie Vögel, Katzen, Hunde o.ä sind in den meisten Fällen nur durch Zusatzpakete abgesichert.

Und das Wichtigste von allem ist Ruhe zu bewahren.

Auf keinem Fall ausweichen. Ein kontrollierter Zusammenstoß ist besser als ein Ausweichmanöver, dass auch Folgen für andere Verkehrsteilnehmer haben könnte. Halte das Lenkrad gut fest.

Auf keinem Fall. Das Tier könnte dadurch die Orientierung verlieren und könnten in Richtung Scheinwerfer laufen. Besser das Licht abblenden und hupen.

Du musst den Jagdpächter oder die Polizei verständigen.

Fasse das Tier auf keinem Fall an. Es könnte Krankheiten haben, die auf dich übertragen werden können. Außerdem kann es passieren, dass das Tier plötzlich aufspringt und wild um sich treten. Überlasse das dem Jagdpächter oder der Polizei.

Wenn du keinen Schaden bei der Versicherung geltend machen möchtest, musst du diesen auch nicht melden. Allerdings sobald dein Auto Kontakt mit dem Tier hatte, sagst du der Polizei Bescheid. Das Tier könnte immerhin trotzdem verletzt sein und später sterben.

Veröffentlichte Inhalte ohne Gewähr.

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